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Willkom­men

beim Land­wirtschaftlichen Beratungszen­trum
in Grangeneuve

IAG1

Wo und wie wohnen nach der Hofübergabe?

Die Eltern wollen sehr oft eine Woh­nung auf dem Betrieb behal­ten, wo sie jahre­lang gewohnt haben, weil es so üblich ist oder aus anderen Grün­den. Deshalb ver­lan­gen die Eltern dann bei der Hofüber­gabe ein lebenslängliches Wohn­recht für eine der Betriebswohnungen.

Was bedeutet „lebenslängliches Wohn­recht“ eigentlich? Es han­delt sich um das Recht, lebenslänglich über Wohn­raum zur alleini­gen
Nutzung zu ver­fü­gen. Es ist unüber­trag­bar und kann nicht vererbt werden.

Die Erstel­lung des Wohn­rechtes kann in ein­facher Schriftlichkeit erfol­gen, eine öffentliche Beurkun­dung ist jedoch rat­sam, das heisst, es wird in die notarielle Ver­schrei­bung aufgenom­men. Das Wohn­recht wird im Grund­buch als Dien­st­barkeit einge­tra­gen. Eine allfäl­lige Löschung im Grund­buch bed­ingt vorgängig die schriftliche Zus­tim­mung der Berechtigten, respek­tive ihrer geset­zlichen Vertreter, falls die Berechtigten selbst nicht mehr urteils­fähig sind.

Ohne Zusatzvere­in­barung sind im Wohn­recht die Wohn­nebenkosten (Wasser, Heizung, Strom) nicht inbe­grif­fen. Es bein­hal­tet auch keine unent­geltliche Pflegepflicht gegenüber den Eltern. Die Pflege der Eltern ist durch alle Unter­stützungspflichti­gen zu regeln.

Es gibt ver­schiedene Vari­anten, wie das Wohn­recht finanziell abge­golten wird: ein­ma­lige Abgel­tung, monatliche oder jährliche Abgel­tung, Abgel­tung durch ein Dar­lehen der Eltern.

Das Wohn­recht bedeutet oft­mals ein enges Zusam­men­leben auf lange Zeit zwis­chen zwei Gen­er­a­tio­nen. Dies hat viele prak­tis­che und finanzielle Vorteile, aber es kann auch zu Schwierigkeiten und sogar Kon­flik­ten führen. Beim Abschluss eines Wohn­rechts sollte man sich Zeit nehmen, so viele prak­tis­che Aspekte wie möglich zu besprechen und auch andere Vari­anten in Erwä­gung zu ziehen, wie einen nicht im Grund­buch einge­tra­ge­nen Mietver­trag, Nutznies­sung– und warum nicht sogar eine Woh­nung ausser­halb des Betriebs!

Diese Aspekte genauso wie die steuer­lichen und andere finanzielle Fol­gen (Ergänzungsleis­tun­gen, Ein­tritt ins Alter­sheim….) wer­den im Detail beim Kurs „Wo und wie wohnen nach der Über­gabe des land­wirtschaftlichen Betriebes“ erklärt.

Er findet am Don­ner­stag, 7. März 2019, in Grangeneuve statt. Weit­ere Angaben finden Sie in der Kursliste am Schluss dieser Broschüre.

Quelle: unsplash​.com


Eve­line Brünisholz