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Willkom­men

beim Land­wirtschaftlichen Beratungszen­trum
in Grangeneuve

IAG1

Zwei prak­tis­che Ansätze zur Opti­mierung eines Laufstalls

Die Pla­nung des Neu– oder Umbaus eines Lauf­stalls wird meis­tens einem Architek­tur­büro übergeben.

Das­selbe gilt für die Mon­tage der Ein­rich­tun­gen, welche häu­fig durch eine erfahrene Stall­bau­firma geschieht. Aus Kosten­grün­den und auf­grund beste­hen­der Gewohn­heiten wer­den gewisse Ein­rich­tun­gen lei­der nicht aus­re­ichend durch­dacht oder fehler­haft instal­liert. Um das Tier­wohl zu verbessern und den Stress der Tiere zu min­imieren, soll­ten Sie aus­re­ichend Zeit für stall­bautech­nis­che Über­legun­gen ein­pla­nen und an den nöti­gen Anpas­sun­gen aktiv mitwirken. Das Ziel ist, die Leis­tungs­bere­itschaft der Tiere und somit auch die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Hierzu zwei konkrete Beispiele.

Nack­en­rohr durch einen Span­ngurt erset­zen: Damit eine Kuh ger­ade in der Box liegt und art­gerecht auf­ste­hen kann, darf sie nicht durch Ein­rich­tungs­ge­gen­stände eingeschränkt wer­den. So muss sie nach vorne aus­re­ichend Platz haben, um den Kopf­schwung beim Auf­ste­hen zu gewährleis­ten. Dies kann beispiel­sweise erre­icht wer­den, indem anstelle eines star­ren Nack­en­rohrs ein flex­i­bler Gurt mon­tiert wird.

Der Kom­fort in den Liege­boxen bringt viele Vorteile mit sich. Die Kuh liegt häu­figer, wodurch sie mehr Milch pro­duzieren kann und die Klauen besser abtrock­nen. Zudem wer­den die Klauen vom Gewicht der Kuh ent­lastet und kön­nen sich erholen. Eine opti­male Liege­box­engestal­tung führt dazu, dass die Kühe weniger in die Boxen koten und dadurch weniger Reini­gungsar­beiten anfallen. Das Nack­en­rohr durch einen Span­ngurt zu erset­zen hat fol­glich viele pos­i­tive Aspekte und lässt sich schnell abbezahlen.

Opti­mierte Tränke: In der Natur trinken Rinder aus Gewässern und strecken daher ihren Kopf nach unten. In vie­len Ställen befinden sich die Tränken jedoch auf einer Höhe von 80 cm und mehr. Als Begrün­dung wird oft eine gerin­gere Ver­schmutzung durch Kot genannt. Dies wäre jedoch erst möglich, wenn die Tränke auf der Höhe des Schwan­zansatzes mon­tiert würde, also auf über 1.30 m.

Um sowohl den Kühen, als auch den Land­wirten ent­ge­gen zu kom­men, wird emp­fohlen, die Tränke auf einer Höhe von 60 cm zu platzieren. Im Ide­al­fall han­delt es sich dabei um ein leicht zu leeren­des Tränke­becken, wodurch die Reini­gung schneller und somit auch häu­figer erledigt wird. Nebst der Erneuerung des Wassers soll­ten dabei auch allfäl­lige Ablagerun­gen im Becken und am Schwim­mer regelmäs­sig mit einer Bürste ent­fernt wer­den. Ein hygien­is­ches Becken mit Wasser guter Qual­ität trägt wesentlich zu einer opti­mierten Tierge­sund­heit und Leis­tungs­bere­itschaft bei.

Die Gruppe Hal­tung des Land­wirtschaftlichen Beratungszen­trums in Grangeneuve vere­int mehrere Hal­tungs– und Baus­pezial­is­ten. Wir ste­hen Ihnen gerne bei Fra­gen zu diesen Bere­ichen zur Ver­fü­gung. Sei es bei der Pla­nung von Neubauten, einem Umbau oder der Opti­mierung ihres beste­hen­den Stalls. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Olivier Pit­tet

Tags: pro­duc­tion animale/​Tierproduktion