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Pho­to­voltaikan­lage und Eigenverbrauch

In let­zter Zeit ist es immer inter­es­san­ter gewor­den den eige­nen Strom selbst zu pro­duzieren. Grund dafür ist unter anderem der deut­lich gesunkene Preis für Pho­to­voltaik­mod­ule. Deshalb näh­ern sich die Pro­duk­tion­skosten einer kWh vom eige­nen Dach dem Preis für den Strom vom Elek­triz­ität­snetz stetig an.

Für die zahlre­ichen Pho­to­voltaikpro­duzen­ten auf der lan­gen Warteliste von swiss­grid kann der Eigen­ver­brauch die Rentabil­ität der Anlage während der Wartezeit verbessern. Wieso sollte man Strom für 8.5 Rap­pen pro kWh verkaufen und gle­ichzeitig Strom zu beispiel­sweise 22 Rap­pen zukaufen? Bis zur Auf­nahme in die kos­ten­deck­ende Ein­spei­sev­ergü­tung (KEV) wird daher emp­fohlen, mit dem lokalen Elek­tiz­ität­sun­ternehmen Kon­takt aufzunehmen, um ein Eigen-​verbrauchsystem einzurichten. Im Prinzip wird alle 15 Minuten eine Produktion-​Verbrauch-​Abrechnung erstellt. Dank dem selb­stver­brauchten Strom kann bei der Strom­rech­nung ges­part werden.

Zur Erin­nerung: Für Pho­to­voltaikan­la­gen mit einer Leis­tung von unter 30 kW kann die Ein­malvergü­tung (EIV, à fonds perdu-​Beitrag) beantragt wer­den. Wenn Sie somit endgültig auf den Eigen­ver­brauch set­zen, verzichten Sie mit der Ein­malvergü­tung auf die kos­ten­deck­ende Ein­spei­sev­ergü­tung (KEV), jedoch ist die Wartezeit dafür auch viel kürzer (6 bis 9 Monate). Wie das Sprich­wort besagt: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!

Für das Jahr 2017 steigt der Beitrag an den KEV-​Fonds auf 1.5 Rap­pen pro kWh an. Dies wird sich lei­der nur sehr begrenzt auf die Warteliste auswirken. Allerd­ings hat das Par­la­ment einer Erhöhung auf 2.3 Rap­pen pro kWh im Rah­men der Energies­trate­gie 2050 zuges­timmt. Dage­gen sind zwei Ref­er­en­den einge­gan­gen. Fol­glich ist es noch zu früh um sagen zu kön­nen, wann und wie diese Entschei­dung konkrete Pro­jekte betr­e­f­fen wird.

Samuel Joray

Tags: erneuer­bare Energie, Pho­to­voltaik

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