Fleis­chkon­ser­ven für die Direktvermarktung

Ver­fasst am . Veröf­fentlicht in Economie famil­iale /​Hauswirtschaft

Immer weniger Leute wollen lange in der Küche ste­hen und kaufen darum Fer­tig­pro­dukte. Dieser Trend bietet auch Direk­tver­mark­tern Chan­cen auf Wertschöp­fung bei ihren Hofprodukten.

Ver­ar­beiten Sie Ihr Fleisch zu Fer­tig­pro­duk­ten im Glas, das Ihre Kun­den nur noch aufwär­men müssen. Wir haben in Grangeneuve aus­pro­biert, wie diese Kon­ser­ven im Glas erhitzt wer­den müssen, damit sie mikro­bi­ol­o­gisch sicher sind. Denn das ist mir der Erhitzung im Wasser­bad (z.B. einem Bertschinger oder Weck „Ster­il­isier­topf“) nicht sicher genug. Erst bei einer aus­re­ichend lan­gen Erhitzung über 100°C wer­den vor allem die Clostrinum-​botulinum-​Bakterien und ihre Sporen abgetötet. Dafür muss man die Gläser in einem Dampfkochtopf sterilisieren.

Am erfol­gver­sprechend­sten ist die Her­stel­lung von Sauce bolog­naise, da sie das lange Erhitzen gut verträgt und die indus­triellen Pro­dukte auf dem Markt einen sehr gerin­gen Fleis­chanteil aufweisen (1020 %). Sauce bolog­naise eignet sich ausser­dem beson­ders gut für die Ver­wen­dung von Kuhfleisch.

pdf Zur Anleitung (85 KB)

Eva Flück­iger

Tags: Direk­tver­mark­tung, Fleis­chkon­ser­ven

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