Genü­gend Zucker in den Sirup

Ver­fasst am . Veröf­fentlicht in Activ­ités para-​agricoles /​Par­a­land­wirtschaft

Wer Sirup für den Verkauf her­stellt, darf nicht nach den tra­di­tionellen Rezepten arbeiten. Das Lebens­mit­telge­setz ver­langt näm­lich eine Min­dest­trock­en­masse von 60 Prozent im Sirup.


Die Trock­en­masse setzt sich aus dem beige­fügten Zucker, dem Fruchtzucker und den Min­er­al­stof­fen aus den Früchten zusam­men. Da der Gehalt an Fruchtzucker und Min­er­al­stof­fen sehr ger­ing ist und zudem schwankt, muss der grösste Teil in Form von Kristal­lzucker zuge­fügt wer­den. Der Frucht­saf­tan­teil muss min­destens 30 Prozent aus­machen.
Wir empfehlen daher die fol­gen­den Zuck­er­men­gen zu verwenden:

Diese Regelung ist zum Vorteil der Pro­duzen­ten, da der Zucker gün­stiger ist als die Früchte und der Sirup weniger schnell verdirbt. Er muss nach dem Öff­nen nicht im Kühlschrank auf­be­wahrt werden.

Beim Beratungs­di­enst kann ein aus­führliches Doku­ment über die Sirup­pro­duk­tion für den Direk­tverkauf gegen eine Gebühr von Fr. 5.- bestellt werden.

Eva Flück­iger, 026 305 58 51

Tags: sirup

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