barrerougelongue

logo la Vulg

… Ein Team im Dien­ste
Ihrer Pro­jekte
barrerouge

  • 20160310_112152.jpg
  • CIMG0047.jpg
  • EXPO_Bulle.jpg
  • ensilage_de_maïs.jpg
  • IMG_6186.jpg
  • IMG_5396_k.jpg
  • IMG_5567.jpg
  • DSC_0306.jpg
  • marche_concours_C4_MCB_0833.jpg
  • 2015_05_18_Rechthalten_Hubert_Jenny_03.jpg
  • _MOS8355.jpg
  • IMG_6194.jpg
  • _MOS8502.jpg
  • IMG_6684.jpg
  • DSC_2814.jpg
  • FB_Höhi_Ueberstorf__02_05_2011_-_7_-__BH.jpg

Erle­ichterun­gen für Konfi-​Deklaration

Seit dem 1. Mai 2017 ist die aktu­al­isierte Ver­sion des Lebens­mit­telge­set­zes in Funk­tion. Einige der Änderun­gen betr­e­f­fen auch Direktvermarkter.

Eine Vere­in­fachung gibt es bei den Kon­fitüren und Gelees. Stam­men diese aus handw­erk­licher (also bäuer­licher) Pro­duk­tion, muss der Zuck­erge­halt nicht mehr angegeben wer­den. Der Frucht­ge­halt in Prozent genügt. Sie müssen aber nach wie vor min­destens 50 % Zucker enthal­ten. Dage­gen muss neu auf den Eierkar­tons das Min­desthalt­barkeits­da­tum angegeben wer­den. Wer das Leg­e­da­tum eben­falls erwäh­nen will, muss dies als solches klar ersichtlich machen. Neu muss auch die Herkunft einer Zutat beze­ich­net wer­den, wenn diese mehr als 50% des Gesamt­gewichts aus­macht und deren Herkunft nicht mit der Auf­machung übere­in­stimmt. Ein typ­is­ches Beispiel sind Teig­waren, die als Pro­dukt vom Bauern­hof in der Mei­n­ung der Kund­schaft eigentlich nur Schweizer Zutaten enthal­ten. Die Hauptzu­tat ist aber vielle­icht Hartweizen­gries aus Kanada, dessen Herkunft muss dann angeben wer­den. Dazu genügt ein Län­derkürzel wie „CA“ (für Kanada) in der Zutaten­liste hin­ter der jew­eili­gen Zutat. Achtung beim Verkauf über Inter­net­seiten von Drit­ten, dies gilt nicht mehr als Direkt-​vermarktung, daher gel­ten bei der Etiket­tierung stren­gere Regeln. Da die Über­gangs­frist 4 Jahre beträgt, ist nur, wer neue Etiket­ten auf Vor­rat druckt, vor­läu­fig betroffen.

Wer direkt oder via Dritte im Inter­net Lebens­mit­tel verkauft, muss auf der Home­page über die Zusam­menset­zung der Lebens­mit­tel angeben. Beim Offen­verkauf, z. B. auf dem Markt, braucht es jetzt einen schriftlichen Hin­weis, dass über die Aller­gene in den Pro­duk­ten mündlich Auskunft gegeben wer­den kann. Als Aller­gene gel­ten unter anderem Ei, gluten­haltige Getreide, Nüsse, Sel­l­erie oder Milch. Für diese bei­den Neuerun­gen beträgt die Über­gangs­frist nur 1 Jahr.

Sie finden auf www​.beratung​-fr​.ch eine Zusam­men­fas­sung der wichtig­sten Änderun­gen unter dem Such­be­griff „ Lebens­mit­telge­setz 2017

Mündliche Auskunft erhal­ten Sie unter Tel. 026 305 58 51

Doku­ment : pdf Lebens­mit­telge­setz 2017 (475 KB)

Eva Flück­iger

Bildquelle : Grangeneuve

Drucken E-​Mail