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Die Bedeu­tung der Labels für die Rindfleischproduktion

Es ist inzwis­chen anerkannt, dass Tiere, die unter Labels verkauft wer­den, einen inter­es­san­ten Mehrw­ert für die Pro­duzen­ten darstellen. Zurzeit, gelingt es im Mut­terkuh­sek­tor, etwa die Hälfte der Pro­duk­tion unter Labels zu ver­mark­ten. Für einen Mut­terkuh­hal­ter bringt eine solche Ver­mark­tung einen inter­es­san­ten Mehrwert.

Die Vielfalt der Labels ermöglicht es, für jeden Betrieb ein Label zu finden, welches zu seinem Betrieb am besten passt. Ausser­dem, sind die Vorschriften für diese Art der Pro­duk­tion in der Regel nicht exk­lu­siv und bieten eine gewisse Flex­i­bil­ität. Je nach Entwick­lungs– und Mast­sta­tus eines von Mut­terkuh Schweiz anerkan­nten Jungtiers kann der Land­wirt beispiel­sweise seine Tiere als Kalbfleisch aus Mut­terkuh­hal­tung (Nat­u­raVeal), Fleisch von zehn Monate alten Käl­bern aus der Mut­terkuh­hal­tung (Nat­uraBeef) oder Mas­tremon­ten für eine SwissPrim-​Produktion vermarkten.

Die spez­i­fis­chen Pro­duk­tion­san­forderun­gen gewährleis­ten in der Regel eine höhere Pro­duk­tqual­ität. Labels verbessern das Image und die Sicht­barkeit der schweiz­erischen Pro­duk­tion durch eine sojafreie Füt­terung, die Wei­de­hal­tung oder eine höhere Fleis­chqual­ität. Eine gekennze­ich­nete Pro­duk­tion ist daher ein Garant für die Nach­haltigkeit der Landwirtschaft.

Im Gegen­zug muss der Züchter eine qual­i­fizierte Betreu­und der Tiere und eine gute Bewirtschaf­tung seines Betriebs sicherstellen.

François-​Lionel Humbert

Tags: Rind­vieh

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