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Ersatz des Schoggigesetzes

Erk­lärun­gen zum neuen Unter-​stützungssystem des Bundes:

1. Was ist diese neue Zulage von 4,5 Rap­pen pro Liter ver­mark­ter Milch?

Auf­grund des Beschlusses der WTO von 2015, der Export­sub­ven­tio­nen ver­bi­etet, musste die Schweiz ein neues Sys­tem finden, das die Kostenüber­nahme der 250280 Mil­lio­nen Kilo­gramm Milch garantiert. Die Schoggigesetz-​Ersatzlösung sieht vor, dass allen Schweizer Milch­pro­duzen­ten zusät­zlich 4,5 Rap­pen pro kg Milch aus­bezahlt wer­den. Diese Zulage wird den Pro­duzen­ten wieder abge­zo­gen und in den gemein­samen Topf umgeleitet, der von der BO Milch geführt wird. Dieser Fonds finanziert anschliessend die Exporthilfe für die betrof­fe­nen Ver­ar­beiter. Dadurch wird das Geld nicht mehr vom Bund (öffentliches Recht), son­dern vom Fonds der BOM (Pri­va­trecht) überwiesen.

Bei Käsereim­ilch wird der Abzug von 4,5 Rap­pen auf der Verkä­sungszu­lage vorgenom­men. Gle­ichzeitig erhält der Käser auch nur 10,5 statt 15 Rap­pen pro Kilo­gramm Milch als Verkä­sungszu­lage. So soll ein unnötiger Geld­trans­fer ver­hin­dert wer­den und die 15 Rap­pen pro Kilo­gramm Milch an Verkä­sungszu­la­gen wer­den nicht in Frage gestellt.

Schlussendlich bleibt das Ganze eine Nullrunde.

2. Führt diese Zulage zu einer Erhöhung des Milchpreises?

Nein. Sowohl für Indus­trie– wie für Käsereim­ilch wer­den die direkt an den Pro­duzen­ten über­wiese­nen 4,5 Rap­pen wieder vom Milchgeld abge­zo­gen. Da das Ganze eine Null­runde ist, ergibt sich daraus keine Milchpreiserhöhung.

3. Was muss gemacht wer­den, um diese Zulage zu erhalten?

Ein per­sön­liches Schreiben wurde vom BLW an die Pro­duzen­ten geschickt, die sich über die Daten­bank Milch unter www​.dbmilch​.ch ein­schreiben mussten. Das Gesuch kon­nte via die Rubrik «Zulage für Verkehrsmilch» gestellt wer­den. Die Adresse sowie die Bankverbindung mussten eben­falls angegeben wer­den. Es ist immer noch möglich sich bis am 15. Dezem­ber 2019 anzumelden. Für Per­so­nen ohne Inter­netverbindung ist es möglich ein For­mu­lar zu beantra­gen, welches an den Milchkäufer weit­ergeleitet wer­den muss. Im Kan­ton Freiburg steht der Freibur­gis­che Milchver­band (FSFL) Ihnen gerne für allfäl­lige Fra­gen zur Ver­fü­gung (026 919 89 19).

4. Kein Geld erhal­ten: Was tun?

Die erste Zahlung, welche die Milch vom Jan­uar bet­rifft, wird im Ver­lauf des Monats März aus­bezahlt. Die Milch­men­gen, auf welchen die Geldüber­weisung basiert, wer­den durch Ihren Milchkäufer über­mit­telt. Wenn die Geldüber­weisung nicht erfolgt, so hat entweder der Milchkäufer die gelieferte Milch­menge von Jan­uar nicht auf der Plat­tform DBMilch angegeben oder Ihr Gesuch wurde nicht kor­rekt gestellt. In diesem Fall haben Sie bis am 15. Dezem­ber 2019 Zeit, um die Sit­u­a­tion zu korrigieren.

5. Wo kann ich weit­ere Infor­ma­tio­nen erhalten?

Falls Sie mehr über das Thema erfahren möchten, laden wir Sie ein, auf die Inter­net­seite der DB Milch www​.dbmilch​.ch unter die Rubrik „Zulage für Verkehrsmilch“ zu gehen oder den Freibur­gis­chen Milchver­band unter 026 919 89 19 anzu­rufen. Weit­ere Infor­ma­tio­nen finden Sie auch auf der Inter­net­seite des Freibur­gis­chen Milchver­bands www​.fsfl​.ch unter „Nachrichten“.

Sina Huwiler in Zusam­me­nar­beit mit dem FSFL

Tags: Schog­gige­set­zes

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