Wasch– und Befüllplätze für Feldspritzen

Ver­fasst am . Veröf­fentlicht in Pro­duc­tion végé­tale /​Pflanzen­bau

Spritzen dür­fen nur auf dichten Plätzen mit Abfluss in eine aktive Gül­le­grube (Mist­platz) oder in ein speziell dafür vorge­se­henes Reini­gungssys­tem befüllt und gewaschen werden.

In keinem Fall darf das Wasser in Kanal­i­sa­tion oder Ober­flächengewässer gelangen.

Dieser Punkt wird in naher Zukunft kon­trol­liert, gle­ichzeitig wird der Bau von Befüll– und Wasch-​plätzen für Feld­spritzen finanziell zu 50% unter-​stützt. Manch­mal reicht z. B. die Aufrüs­tung eines Mist­platzes mit einer ge-​nügend leis­tungs­fähi­gen Wasserzu­fuhr, damit die-​ser zum Befüllen und Wa-​schen genutzt wer­den kann, auch Erweiterun­gen von beste­hen­den Plätzen sind möglich.

Bei Ver­wen­dung eines Reini­gungssys­tems wie z. B. Ver­dun­stungsan­lage (Bio-​bac), muss der Platz nicht zwin­gend über­dacht sein, anhand eines Umlenkhahns kann Regen­wasser ober­fläch­lich ver­sick­ert wer­den. Eine real­is­tis­che Schätzung des anfal­l­en­den Schmutzwassers ist wichtig, dabei hilft unsere Vor­lage (siehe Grangeneuve Internetseite ).

Die Kon­for­mität­sprü­fung obliegt dem Amt für Umwelt (Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein! Tel. 026 305 37 78). Dazu wird ein Plan des Platzes mit eingeze­ich­netem Entwäs-​serungskonzept und restlichen Ele­menten (Umlenkhahn, Schlamm­samm­ler etc.) sowie ein Kurzbeschrieb des Pro­jekts mit Erk­lärung der Funk­tion­sweise benötigt. Bei Erweiterun­gen von Flächen, die in die Gül­le­grube entwässert wer­den, muss das For­mu­lar G „Raumpro­gramm der Hofdünger‘‘ beigelegt werden.

Das Beitrags­ge­such wird beim Land­wirtschaft­samt vor Baube­ginn (Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein!; Tel. 026 305 23 15) gestellt.

Für Beratung ste­hen Grangeneuve (Diese E-​Mail-​Adresse ist vor Spam­bots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschal­tet sein!; Tel. 026 305 58 71) und das Amt für Umwelt (siehe oben) gerne zur Verfügung.

Jonathan Heyer

Tags: Feld­spritze

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