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Stroms­paren in der Milchproduktion

Das ober­ste Ziel der vor­beu­gen­den Mass­nah­men ist, das möglichst schnell kräftige Pflanzen auf dem Acker stehen.

Mit einer recht frühen Saat (zwis­chen 20. und 31. August) in ein opti­males Saat­beet (nicht zu fein mit mit­tel­grossen Schollen in den ober­sten 34 cm, darunter gut rück­ver­fes­tigt und ohne Verdich­tun­gen) kön­nen Bedin­gun­gen geschaf­fen wer­den, unter welchen ein rasches und regelmäs­siges Auflaufen der Pflanzen ermöglicht wird. So kann das 3– bis 4-​Blattstadium, in welchem der Raps gegenüber dem Erd­floh am anfäl­lig­sten ist, vor dem Ein­wan­dern der Käfer in die Parzellen über­wun­den wer­den. Nach diesem Sta­dium muss der Raps ein gutes Wach­s­tum beibehal­ten, um viel Blattmasse sowie eine hohe Anzahl Blät­ter zu bilden. So kön­nen während dem Win­ter weniger Lar­ven in das Herz der Pflanzen ein­drin­gen; es entsteht nur ver­nach­läs­sig­barer Schaden. Bei Beobach­tun­gen kon­nte man fest­stellen, dass bei Kohlh­erniebe­fall sowie verdichteten Böden die Pflanzen aus­gangs Win­ter stärker durch die Lar­ven beschädigt wur­den. Deshalb müssen vor­beu­gende Mass­nah­men gegen die Kohlh­ernie, wie Aufkalken und Ein­hal­tung einer guten Frucht­folge mit der Saat in möglichst opti­malen Bedin­gun­gen kom­biniert werden.

Das Ein­wan­dern des Schädlings, kann man mit Gelb­schalen (ein­graben, ca. 2 cm Rand über Boden) beobachten. Bevor eine Behand­lung durchge­führt wird, muss man zwis­chen den zwei unten aufge­führten Sit­u­a­tio­nen unter­schei­den. Das Ziel ist, falls es nötig wäre, nur eine Behand­lung zu machen, um die Resistenz­bil­dung zu verhindern.

1.) Keim­blatt– bis 24-​Blatt-​Stadium: Bekämp­fung der aus­gewach­se­nen Käfer. Behan­deln, falls die Frasss­chä­den an den Keim­blät­tern die Pflanze gefährden (ungenü­gende Anzahl Pflanzen pro m2). Nicht mit Sch­neck­en­schä­den verwechseln.

2.) 56-​Blattstadium: Bekämp­fung der Lar­ven. Bei mas­sivem Ein­wan­dern der Käfer (mehr als 100 Insek­ten in der Gelb­schale inner­halb von drei Wochen oder 80% der Pflanzen mit mehreren Frassstellen) oder bei 7 auf 10 Pflanzen mit min­destens einer Larve. Nicht zu früh behan­deln (ab Mitte Oktober).

Vor einer Behand­lung, nicht vergessen aus dem Extenso-​Programm auszusteigen und eine Son­der­be­wil­li­gung zu beantragen.

Jonathan Heyer

Tags: Rind­vieh, Milch­pro­duk­tion

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