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Bei Erd­man­del­gras ist jetzt zu handeln

Das Erd­man­del­gras (Cype­rus escu­len­tus) ist jetzt an den Blüten gut zu erken­nen, beziehungsweise an den sich seit Juni neu­bilden­den weißen Knöllchen. Jetzt ist es auch aller­höch­ste Zeit zu handeln.

Ein Erst­be­fall besteht meist aus mehrere kleinen Nestern mit Ent­fer­nun­gen von bis zu mehreren 100m, davon eines in der Nähe des Fel­dran­des. Diese Pflanzen am besten aus­graben und im Kehrricht-​verbrennung entsor­gen. Die Befalls­fläche markieren und im Fol­ge­jahr kon­trol­lieren, ebenso die übrige Flächen: irgendwo gibt es meist noch ein weit­eres Nest.

Ist der Befall weiter fort­geschrit­ten, jetzt unbe­d­ingt das weit­ere Wach­s­tum unterbinden. Falls vorhan­den, die Blüten-​stände abschnei­den und in die Kehrricht-​verbrennung geben. Es ist davon auszu-​gehen, dass auch eine Samen­ver­mehrung möglich ist. Diese trägt derzeit noch wenig zur Ver­bre­itung bei, die haupt­säch­lich über Maschi­nen und Erd­ver­schub erfolgt. Den­noch sollte diese Möglichkeit nicht unter­schätzt wer­den. Wir ler­nen in Bezug Erd­man­del­gras ständig neu dazu und wer­den über­rascht ob dessen Hart­näck­igkeit: Aus Bel­gien, wo bere­its 17000 ha verseucht sind, wer­den deut­liche Unter­schiede der Pop­u­la­tio­nen in Bezug auf Bio­masse, Knöllchen­zahl und Gewicht gemeldet. Gle­iches gilt für die Höhe der Dosierung von Her­biziden, um einen Erfolg zu erzie­len. Je nach Pop­u­la­tion unter­schei­det sich diese Dosis um das 3– bis 8-​Fache. So lassen sich auch die in der Schweiz benan­nten Unter­schiede erk­lären. Eine zu geringe Dosis stim­uliert zudem das Knöllchenwachstum.

Bitte daher die Fach­stellen informieren, auch im Zweifels­fall. Grangeneuve steht unter Tele­fon 026 305 58 00 zur Verfügung.

Lutz Col­let, André Chas­sot, Jonathan Heyer

Tags: pro­duc­tion végétal/​Pflanzenbau, Unkraut, Erd­man­del­gras

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